Ablauf
Erst die Probefläche, dann das Angebot
Die meisten Enttäuschungen in dieser Branche entstehen, weil vorher etwas beschrieben und hinterher etwas anderes geliefert wird. Deshalb machen wir das Ergebnis sichtbar, bevor Sie entscheiden.
Warum die Probefläche an der schlechtesten Stelle liegt
Eine Probefläche an einer gut erhaltenen Ecke sieht immer überzeugend aus. Sie sagt nur nichts darüber aus, was mit der Stelle passiert, die Sie eigentlich stört.
Deshalb suchen wir bewusst die schlechteste Stelle: dort, wo der Belag am dicksten ist, wo der Schatten am tiefsten liegt oder wo der Fleck sitzt. Fällt das Ergebnis dort überzeugend aus, ist die Sache klar. Fällt es nicht überzeugend aus, wissen Sie das vorher — und haben nichts bezahlt.
Neun Schritte
Was in welcher Reihenfolge passiert
Die Schritte 07 bis 09 sind freiwillig. Wenn Sie nur Schritt 06 beauftragen, ist das ein vollständiger Auftrag und kein halber.
- 01
Probefläche
Wir suchen die am stärksten verschmutzte Stelle und legen dort eine Probefläche an. Nicht die einfachste Stelle — die schlechteste. Was dort möglich ist, ist auf dem Rest erst recht möglich.
- 02
Digitales Aufmaß
Die Fläche wird digital vermessen. Das Ergebnis ist eine gemessene Zahl statt einer Schätzung mit Sicherheitsaufschlag. Sie sehen dieselbe Zahl wie wir.
- 03
Beratung an der Fläche
Wir gehen zusammen über das Grundstück und sprechen über Material, Zustand, Fugen und Vorschäden. Hier fällt auch die Aussage darüber, was nicht erreichbar ist.
- 04
Angebot
Sie erhalten ein Angebot mit getrennt ausgewiesenen Positionen: Reinigung, Verfugung, Nachbehandlung, Imprägnierung, Anfahrt. Jede Position können Sie einzeln annehmen oder streichen.
- 05
Termin
Nach Ihrer Entscheidung wird ein Termin abgestimmt. Bei mehreren Positionen mit Trocknungszeiten sind es zwei Termine — das sagen wir vorher, nicht am Tag der Arbeit.
- 06
Reinigung
Heißwasser, geregelter Druck, geführte Arbeitsweise. Beim dafür vorgesehenen Verfahren mit direkter Absaugung des Schmutzwassers. Ränder und Übergänge werden von Hand nachgearbeitet.
- 07
Nachbehandlung
Nur, wenn beauftragt. Gegen organische Rückstände, die nach der Reinigung im Material verbleiben. Hier kommt ein Mittel zum Einsatz.
- 08
Verfugung
Nur, wenn beauftragt. Quarzsand in passender Körnung und passendem Farbton wird eingebracht, eingekehrt und eingeschlämmt.
- 09
Imprägnierung
Nur, wenn beauftragt, und nur auf durchgetrocknetem Untergrund. Das ist der Grund, warum dieser Schritt oft an einem zweiten Termin stattfindet.
Vor der Entscheidung
Was Sie beim Ortstermin von uns hören
Nicht nur, was geht. Auch, was nicht geht. Diese vier Punkte sprechen wir bei jeder Fläche an — und wo sie bei Ihnen konkret zutreffen, sagen wir es konkret.
Bestandteil jeder Beratung
- Ausgangszustand, Material, Fugen und Vorschäden begrenzen das erreichbare Ergebnis.
- Verwurzelungen in der Fuge werden nicht automatisch entfernt.
- Schwarzalgen sitzen im Stein, nicht nur darauf. Rückstände können bleiben.
- Materialbedingte Farbunterschiede können nach der Reinigung sichtbar bleiben.
Häufige Fragen
Fragen zum Ablauf
Ist die Probefläche kostenfrei?
Nach Absprache ja — im näheren Einsatzgebiet oder wenn wir ohnehin in Ihrer Nähe unterwegs sind. Bei einer separaten Anfahrt von mehr als etwa einer Stunde bieten wir sie nicht kostenfrei an. Für die meisten Anfragen brauchen wir sie gar nicht: Fotos, Ort und ungefähre Fläche genügen für eine erste unverbindliche Einschätzung.
Wie lange dauert der Ortstermin?
Für Probefläche, Aufmaß und Beratung planen wir in der Regel eine gute Stunde ein. Bei sehr großen oder verwinkelten Flächen kann es länger dauern. Sie müssen dafür nicht durchgehend dabei sein, aber für die Beratung sollten wir uns sprechen.
Muss ich etwas vorbereiten?
Die Fläche sollte frei sein: Möbel, Fahrzeuge, Pflanzkübel und Fußmatten weg. Ein Wasseranschluss ist hilfreich, aber keine Bedingung — wir bringen Wasser und Strom mit. Wichtig ist, dass das Fahrzeug in Schlauchreichweite stehen kann.
Was passiert, wenn das Wetter nicht mitspielt?
Reinigen lässt sich bei fast jedem Wetter. Imprägnieren nicht — dafür muss die Fläche durchgetrocknet sein. Wenn das Wetter dazwischenkommt, verschieben wir diesen Schritt. Er wird dann auch erst berechnet, wenn er ausgeführt ist.
Wann und wie wird bezahlt?
Die Rechnung kommt nach Abschluss der Arbeiten, mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Es gibt keinen Zwang zur Barzahlung und keine Vorkasse-Forderung an der Haustür.
Probefläche vereinbaren
Schicken Sie zwei Fotos: eine Übersicht der Fläche und eine Nahaufnahme der Fuge. Damit lässt sich vorab sagen, ob ein Ortstermin sinnvoll ist.